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Weiterbildung 

zur Traumapädagogin / zum Traumapädagogen 

  

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Traumatisierte Jugendliche sprengen häufig die Möglichkeiten gewohnter pädagogischer Alltagsgestaltung. Getriggerte Verhaltensweisen etwa, lassen sich ohne spezifische Fachkenntnisse kaum abstellen oder eingrenzen. In der Folge werden betroffene Jugendliche oft als unhaltbar, gefährlich oder bösartig erlebt und wechseln von einer Einrichtung in die andere. Statt Schutz und Stabilität erfahren sie so immer wieder Ablehnung und Hilflosigkeit professioneller Helfer.

Die Weiterbildung zur Traumapädagogin / zum Traumapädagogen ist ein wertvoller Beitrag dazu, solche Teufelskreise zu unterbrechen und idealerweise in Engelskreise zu verwandeln, in denen Beziehung, Wertschätzung und Fachkompetenz zu immer mehr (Selbst-)Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Lebensfreude führen.

Zentrale Inhalte der Weiterbildung:

  • Definitionen und Konzepte zu „Traumatisierung“
  • Traumafolgestörungen nach ICD-10 (ICD-11) und darüber hinaus
  • Erscheinungsbilder, Dynamiken und Prozesse von Traumatisierung
  • Typische Bindungsmuster traumatisierter Jugendlicher – und der Umgang damit
  • Arbeit an der eigenen Haltung als erziehende Person
  • Rollensicherheit
  • Professionelle Nähe und Umgang mit eigener Betroffenheit
  • 9 Grundschritte der Traumapädagogik
  • Die 5 sicheren Orte
  • Konkrete und sofort umsetzbare pädagogische Interventionen
  • Traumapädagogische Diagnostik
  • Biographiearbeit
  • Prävention, Umgang mit und Nachbearbeitung von Krisen
  • Pädagogik der Positiven Motivation
  • Wie Spiritualität als Resilienzfaktor genutzt werden kann
  • Eltern- und Familienarbeit
  • Kooperation im Helfersystem
  • Aktuelle Formen der Traumatherapie
  • Traumaspezifische Möglichkeiten und Grenzen von Psychopharmaka
  • Wege der Selbstfürsorge und Burn Out Prävention